Die meisten Handys werden nach wie vor mit in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag gekauft (gut um an richtige Teure Handys wie aktuell Iphone 4 oder später iPhone 5 zu gelangen), jedoch ist es gerade für Wenigtelefonierer eine Alternative, ein Handy ohne Vertrag zu kaufen. In Verbindung mit Postpaid- oder Prepaid-Karten zahlt man im Prinzip nur, was man vertelefoniert. Diese Methoden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, sowohl unter Jugendlichen, als auch unter Erwachsenen. Doch welche Vorteile bringt ein Handy ohne Vertrag? Einerseits gibt es keine Mindestvertragslaufzeit, die einen Handynutzer durchschnittlich zwischen 12 und 24 Monate an einen Anbieter bindet, was einige Menschen von einem Vertrag abschreckt. Desweiteren entstehen so keine monatlichen Fixkosten wie eine Grundgebühr, die sich je nach erworbenem Handymodell, Tarif und Nutzungsbedingungen richtet. Ohne Vertrag fallen lediglich dann Kosten an, wenn man auch tatsächlich telefoniert. Außerdem ist man unabhängiger, was den Wechsel der Rufnummer betrifft. So kann man seine Rufnummer jederzeit wechseln, ohne dass man auf ein Auslaufen des Vertrages warten oder eine Bearbeitungsgebühr für einen entsprechenden Rufnummernwechsel entrichten muss.

Nun hat man sich also für ein Handy ohne Vertrag entschieden und fragt sich, wie man es am besten nutzen kann. Denn irgendwo her muss er ja seine Rufnummer beziehen können. Dafür gibt es mehrere Lösungen, es bieten sich sowohl die weit verbreiteten Prepaid-Karten an als auch die noch etwas unbekannteren Postpaid-Karten.

Prepaid-Karten funktionieren nach folgendem Prinzip: Der Handynutzer lädt bei einem Tarifanbieter seiner Wahl, bei dem er auch seine Rufnummer erhält, im Vorfeld ein bestimmtes Guthaben auf seine Karte, um damit telefonieren zu können. Mit diesem Guthaben kann man nun telefonieren, bis es aufgebraucht ist. Davon ausgenommen sind die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr, welche unabhängig von Prepaidguthaben erreichbar und zudem auch gratis sind. Ist das Guthaben schließlich aufgebraucht, ist man noch lange nicht unerreichbar. Man selbst kann zwar nicht ausgehend telefonieren, aber immer noch angerufen werden sowie SMS oder MMS empfangen. Viele Nutzer, die sich gegen ein Vertragshandy entscheiden, wählen diese Variante. Gerade bei Jugendlichen kommt diese Methode häufig zum Einsatz, da diese in den allermeisten Fällen eine vollständige Kostenkontrolle bieten. Dennoch sollte man auch hier immer auf das Kleingedruckte achten, da es durchaus passieren kann, dass man gerade bei Sonderrufnummern oder Gesprächen im und ins Ausland in Vorkasse treten muss oder auch dann Kosten entstehen, obwohl kein Guthaben auf der Karte ist.

Das Prinzip einer Postpaid-Karte ist dem einer Prepaid-Karte sehr ähnlich. Durch das Fehlen einer Grundgebühr fallen nur die Telefonatskosten für ausgehende Gespräche an. Allerdings muss man diese Karte nicht im Vorfeld mit einem Guthaben aufladen. Man telefoniert eher so, als hätte man ein Vertragshandy und die entstandenen Kosten werden im Nachhinein durch den Provider vom Konto des Nutzers abgebucht. Im Grunde genommen unterscheiden sich Postpaid-Verfahren und Vertrag nur darin, dass das Postpaid-Verfahren keine Grundgebühr oder Mindestvertragslaufzeit verlangt. Diese Variante eignet sich eher für erwachsene Anwender, da eine direkte und vollständige Kostenkontrolle schwierig ist.

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